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SBC-Standard Der Standard für Büchereien

Feste Buchblocks

Eine Einrichtung (hier: Fachstelle) leiht einer anderen Bücherei (hier: KÖB) eine bestimmte vorgegebene Auswahl von Medien zur Bestandsergänzung aus.

Merkmale:

  • Ein Block wird von der Fachstelle zu einem bestimmten Thema zusammengestellt, z. B. Erstes Lesealter, Historische Romane, Nationalsozialismus und erhält eine laufende Nummer: Fb und 3 Ziffern, z. B. Fb 123.
  • Verwaltung der Buchblocks in der Fachstelle erfolgt über ein „Leserkonto" pro Buchblock im EDV-Programm.
  • Das EDV-Programm soll die Daten im hier beschriebenen MAB-Format auf einen Datenträger exportieren können. Es werden immer alle der KÖB entliehenen Medien exportiert.
  • Das EDV-Programm soll eine entsprechende Liste der Medien für die KÖB (sortiert nach Leihfrist, Ordnungswort mit folgendem Mindes-Inhalt Leihfrist, Ordnungswort, Sachtitel, Barcode-Nummer/Zugangsnummer/ Identnummer, Notation) ausdrucken können.
  • Regulär ist keine Leihfrist-Verlängerung möglich.
  • Die Blocks gehen von KÖB zu KÖB, ca. 5 Jahre lang. In den fünf Jahren gehen Titel verloren: Aktualisierung der Datei durch die Fachstelle.
  • Wird ein Block nicht bestellt, bleibt er vorerst in der KÖB (=Art Leihfristverlängerung)
  • Vorbestellungen auf Ergänzungsbestände in der Ergänzungsbücherei sind möglich.
  • Ergänzungsbestände der Ergänzungsbücherei dürfen nicht von einer KÖB an eine andere KÖB verliehen werden, sie müssen immer zuerst zurück zur Ergänzungsbücherei.
  • Tauschvorgang: Der Block wird in der Fachstelle von einer Bücherei bestellt bzw. vorbestellt. 6 Wochen vor dem Tauschtermin werden die entleihende Bücherei und die bestellende Bücherei von der Fachstelle über die Adressen und den bevorstehenden Versandtermin informiert.
  • Die entleihende Bücherei sammelt sämtliche Titel des Blocks, sendet ihn zum Termin (Oktober oder April) an die bestellende Bücherei. Zusammen mit einer Liste der Titel mit Vermerk: in Sendung enthalten, wird nachgesandt, Verlust.
  • Meist fehlen Titel beim Versand, sie werden dann nachgesandt.
  • Etliche Titel gehen verloren. Aktualisierung der Datei durch die Fachstelle.
  • Die Leser sollen die Möglichkeit haben gleichzeitig in den Mediendaten der Bücherei und der Buchblockbestände zu recherchieren.
  • Statistik: Die Buchblockbestände werden beim KÖB-Bestand nicht mitgezählt.
  • Statistik: Die Buchblockbestände werden als „Ausleihe von Ergänzungsbeständen durch die KÖB" für die KÖB gezählt.
  • Statistik: Die Ausleihen der Buchblockbestände werden als Ausleihen für die KÖB gezählt.

Das EDV-Programm in der KÖB soll folgendes leisten:

  • Einlesen der von der Fachstelle erstellten Datei im beschriebenen Format in das EDV-System der Bücherei.
  • Ausdruck einer Liste der in der KÖB vorhandenen Blockbestände durch die KÖB selbst bei Bedarf. Die Liste enthält alle bibliograph. Angaben, Buchblocknummer, Barcode-Nummer, Zugangsnummer, Ident-Nummer, Ausleihdatum, Leihfrist. Auswahl der Sortierung durch die KÖB selbst: nach Barcode-Nummer/Zugangsnummer/Ident-Nummer oder nach Notation oder nach Ordnungswort (Verfasser bzw. Sachtitel)
  • Die KÖB kann Titel des Ergänzungsbestandes selbst im EDV-System löschen (z. B. bei Verlust des Titels).
  • Automat. Erinnerungsschreiben an die LeserInnen ca. 14 Tage vor Ablauf der Versandfrist.
  • Liste der Bücher, die angemahnt wurden bzw. noch offen sind: Notation, Ordnungswort, Titel, Lesernr., Lesername + -vorname, Telefonnummer, Mahndatum, geordnet nach Lesernummer.

Arbeitsabläufe in der Bücherei:

  • Beim Einstellen neuer Blockbestands-Medien werden die Daten der jeweils neu bekommenen Medien mittels mitgeliefertem Datenträger ins EDV-System der KÖB eingespielt. Medien die später kommen oder verloren sind können dabei von der KÖB entsprechend markiert werden.
  • Bei Rückgabe von Medien werden beim Einpacken der Buchtitel für die Rückgabe an die Ergänzungsbücherei die Titel manuell im EDV-System der KÖB als zurückgegeben markiert.
  • Versand der Buchblocks mit ausgedruckter Titelliste und mit der Original-Buchblock-Datei der Fachstelle im beschriebenen Format auf einem Datenträger (evtl. auch erhältlich per Email bzw. durch Download auf der Webseite der Fachstelle) an die von der Fachstelle genannte Bücherei.