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SBC-Standard Der Standard für Büchereien

SBC-Standard

Der SBC-StandardStandard for Barcodes and Catalogs – regelt seit 1998, wie Büchereien Medien- und Titeldaten austauschen und wie ihre Barcodes aufgebaut sind. Er ist der De-facto-Standard der kirchlichen öffentlichen Büchereiarbeit in Deutschland.

Zur Spezifikation v3 Downloads

Woraus der Standard besteht#

Wie der Standard entstanden ist#

Die Bibliothekssoftware BVS (externe Seite) unterstützt diesen Standard, entwickelt in Zusammenarbeit mit den kirchlichen Büchereifachstellen, von Anfang an. Seit 2000 gibt es ein jährliches Treffen der Fachstellen zusammen mit IBTC (externe Seite), dem Hersteller von BVS.

Die Jahresstatistik 2001 der Katholischen Büchereiarbeit im Einzugsgebiet des Borromäusvereins (externe Seite) sowie die EDV-Umfrage 2001 der Evangelischen Büchereiarbeit (externe Seite) zeigen, dass hier BVS das meist eingesetzte EDV-System ist.

Im Mai 2004 haben sich die Fachstellen des Borromäusvereins zur Einführung der SBC-Barcodes (StandardBarCode für Deutschland) in den Büchereien ihres Zuständigkeitsbereichs verpflichtet. Im Herbst 2004 hat der Sachausschuss Bibliothekssoftware/Datenaustausch der Katholischen Büchereiarbeit für seine standardisierte Schnittstelle BAFO (externe Seite) (BibliotheksdatenAustauschFOrmat) den SBC-Standard zu Grunde gelegt.

Im November 2011 wurde der erste Entwurf der Titelspezifikation für die Version 3 veröffentlicht. Sie trägt den neuen Praxisanforderungen innerhalb der BVS-Community Rechnung.

Nach über 20 Jahren kann man beim SBC-Standard innerhalb der kirchlichen öffentlichen Büchereiarbeit nach aktuellem Kenntnisstand vom De-facto-Standard beim Datenaustausch sprechen. Auch BVS Minerva (externe Seite), die nächste Generation der Bibliothekssoftware von IBTC, unterstützt diesen Standard.

Einordnung#

Der SBC-Standard ist von MAB (externe Seite) und weiteren Formaten angeregt, ist aber eine eigenständige Festlegung. BAFO (externe Seite) wiederum legt SBC zu Grunde:

MAB
 └─ SBC
     └─ BAFO